Der Doping-Wochenrückblick für KW 44

Mal wieder nichts los in den Tagesthemen? Hier kommt der Doping-Rückblick für KW 44, mit immerhin 12 Meldungen, die wir interessant finden:

 

Doping-Test für Konsolen-Profis

Wie man hört, sollen sogar im eSport Dopingtests durchgeführt werden. Konkret geht es um die NBA 2K League. Man darf gespannt sein, im „echten“ Sport läuft das ja schon besonders gut. Mehr hier.

Medaillenforderungen und Dopingprävention passt nicht zusammen

Die Deutsche Triathlon Union (DTU) ist die einzige Vereinigung, die aktiv Dopingpräventions-Workshops veranstaltet. Ein Teilnehmer äußert sich nun kritisch dazu, wie Forderungen aus dem Ministerium zum Medaillenspiegel im Kontrast zu Doping stehen. Mehr hier.

IOC-Entscheid im Russlandskandal rückt näher

Was passiert mit Russland in bei den Olympischen Spielen in Südkorea? Eine Antwort darauf lässt schon lange auf sich warten, eine Entscheidung soll es nun vom 5. – 7. Dezember geben. Dann trifft sich das Internationale Olympische Komitee zu seiner Exekutivsitzung. Mehr hier. Mehr hier.

Süddeutsche zweifelt an Russlandentscheidung

Und eben genau hier liegt das Problem: Das IOC möchte gerne den Eindruck vermitteln, vor den nächsten Spielen gehandelt zu haben. Allerdings darf man gerne große Zweifel daran hegen, wie diese Entscheidungen ausfallen. Glaubt man Thomas Kistner von der Süddeutschen Zeitung, wird wohl nicht viel dabei herumkommen. Mehr hier. 

#MYMOMENT als Zeichen gegen zerstörte Momente durch Doping

Blöd, wenn man zweiter wurde, aber später wegen einer Dopingverurteilung auf den ersten Rang rutschte. Das Resultat: Kein Ruhm. Mit einer Kampagne mit den beliebten Hashtags machen Wintersportler im Vorfeld zu den Spielen in Südkorea auf das Problem aufmerksam und erhoffen sich saubere Spiele. Mehr hier.

Schwimmen: Chinesische WM-Medailliengewinnerin gedopt

Sie zählte zu den absoluten Ausnahmetalenten und war doch gedopt: Liu Zixuan. Die nationale Anti-Doping-Agentur CHINADA hat Zixuan positiv auf Hydrochlorothiazid getestet. Bei einem nationalen Schwimmwettbewerb wurde die Probe entnommen. Bisher sind ihre WM-Ergebnisse nicht davon betroffen. Bei der WM in Budapest gewann sie Silber über 4x200m. Mit gerade mal 16 Jahren. Mehr hier. 

Neue Vorschläge zur Dopingbekämpfung

37 Anti-Doping-Agenturen und 20 Athleten haben in der Schweiz neue Ideen zur Dopingbekämpfung erarbeitet. Dazu zählen: GPS-Tracking der Athleten, das Aussetzen von Siegerehrungen und Preisgelder für überführte Sportler nach ihrer Strafe sowie ein besserer Schutz für Doping-Whistleblower. Mehr hier.

Lebenslange Sperre für russische Skilangläufer

Alexander Legkow und Jewgeni Below sind lebenslang für Olympia gesperrt worden. Beiden wird vorgeworfen, vom staatlich gelenkten Dopingprogramm der Russen bei den Spielen 2014 in Sotschi profitiert zu haben. Mehr hier.

Bach nennt Sotschi-Doping „Angriff auf IOC“

IOC Präsident Thomas Bach nennt das russische Staatsdoping einen „Angriff auf das IOC“. Nach den deutlichen Sperren gegen Legkow und Jewgeni sollen in den nächsten Tagen noch weitere Entscheidungen bekannt gegeben werden. Mehr hier.

Russland geht trotzdem von Teilnahme bei Olympia aus

Der russische Sportminister Pawel Kolobkow geht davon aus, das Russland dennoch bei Olympia 2018 vertreten sein wird. Die beiden Sperren dürfen „kein negativer Präzedenzfall“ für die russische Mannschaft werden. Mehr hier.

Doping-Kontrolllabor in Paris von WADA gesperrt

Ein Kontrolllabor für Doping-Proben in Paris darf die nächsten 6 Monate keine Proben untersuchen. Der Grund wurde nur schwammig genannt: „Analytische Probleme“. Schade, WADA. Das geht auch transparenter. Mehr hier.

Paolo Guerrero unter Doping-Verdacht

Wer war nochmal Paolo Guerrero? 27 Spiele und 10 Tore für den FC Bayern München, 134 Spiele und 37 Tore für den Hamburger SV, heute in Brasilien tätig, wurde nun wegen einer auffälligen Probe provisorisch für 30 Tage gesperrt. Der peruanische Kapitän soll eine verbotene Substanz eingenommen haben, möglicherweise von einem Medikament. Mehr hier.

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